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Informationen für Patienten mit Herzschrittmacher


In Ausnahmefällen können von einigen Geräten ausgehende elektromagnetische Felder vorübergehende Störungen des Herzschrittmachers verursachen. Ursächlich hierfür können kleine aber starke Neodym-Eisen-Bor-Magneten sein, die beispielsweise auch in Namensschildern und Kopfhörern vorkommen. Anzeichen für eine mögliche Störung können Schwindel, Herzklopfen oder ein unregelmäßiger Puls sein. Sobald der Träger das entsprechende Gerät ausgeschaltet oder sich von der Störquelle entfernt hat, arbeitet ein Herzschrittmacher wieder normal.
Es wird empfohlen, beim Einkaufen die vorhandenen Diebstahlsicherungsanlagen hinter den Kassen und am Ein- und Ausgang zügig zu durchqueren und in dem Bereich nicht stehen zu bleiben. Beim Gebrauch von Mobiltelefonen empfiehlt das Bundesamt für Strahlenschutz einen Mindestabstand von 20 cm zum implantierten Schrittmacher, Schnurlos-Telefone gelten als unbedenklich. Folgende elektrische Geräte sollten etwa 15 bis 20 cm von einem Herzschrittmacher entfernt gehalten werden: Haartrockner, Rasierapparate, Lötkolben, Mobilfunkgeräte, Funksprechgeräte, Bohrmaschinen, Tischsägen, Lautsprecheranlagen, Heizkissen, Fernsteuerungen, Magnete.

Insgesamt treten jedoch nur selten Störungen auf - außer bei größeren Magneten, wie in Magnetmatten gegen Rückenschmerzen. Generell meiden sollten Herzschrittmacherträger die Magnetresonanztomographie (MRT). Röntgenröhren, auch die von Computertomographen sind dagegen unbedenklich.


Sie können sich weiter informieren mit den Broschüren