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Diese Untersuchung wird von Dr. Schuffenhauer in der Klinik Augustinum München durchgeführt
(Abteilung Kardiologie, Chefarzt Prof. Dr. M. Block).

Beim Kardio-CT handelt es sich um eine Röntgenschichtaufnahme des Herzens, die mit einer speziellen schnell rotierenden Aufnahmeeinheit aufgezeichnet wird (64-Zeilen-CT). Innerhalb weniger Sekunden in Atem-Anhaltetechnik werden mehrere Hundert Schichtaufnahmen erzeugt, die im Computer zu einem 2- oder 3-dimensionalen Bild des Herzens zusammengefügt werden.
Damit lassen sich das schlagende Herz und die Herzkranzgefäße bis annähernd in die Peripherie darstellen.
Einerseits wird der Verkalkungsgrad der Wand der Herzkranzgefäße erfasst, andererseits können durch Kontrastmittel die Herzkranzgefäße selbst dargestellt und Verengungen erkannt werden.

Kalzium-Score-Bestimmung

Der Verkalkungsgrad der Herzkranzgefäße wird quantifiziert und als » "Agatston-Äquivalent-Score" mit dem durchschnittlichen Verkalkungsgrad der Altersgruppe verglichen. Die Untersuchung dient der genaueren Abschätzung des Herzinfarktrisikos.

CT-Koronarangiographie

Neben dem prozentualen Verkalkungsgrad lassen sich mittels Kontrastmittel die größeren Koronarien auch hinsichtlich ihrer Durchgängigkeit darstellen (CT-Angiographie der Herzkranzgefäße). Bei geringem Verkalkungsgrad der Herzkranzarterien können Koronarstenosen mit hoher Genauigkeit erkannt oder ausgeschlossen werden. Ältere Patienten (>70 Jahre) weisen häufig eine zu starke Verkalkung auf und werden deshalb nur in Ausnahmefällen untersucht.
Die Untersuchung stellt eine gute Ergänzung zum » Belastungs-EKG, zur » Stress-Echokardiographie oder zur Myokardszintigraphie dar, und kann eine zusätzliche Entscheidungshilfe zur Koronarangiografie sein. Die Methode ersetzt derzeit jedoch nur bei bestimmten Fragestellungen und Patientengruppen die sonst angewandte Herzkatheteruntersuchung.

Kardio-CT - Informationen für Patienten

Es handelt sich um eine Röntgenuntersuchung, die mit einer Strahlenbelastung verbunden ist. Nach Vorbereitung (Auflegen auf die Untersuchungsliege, Anlegen eines EKGs zur ständigen Überwachung, Plastikverweilkanüle in einer Armvene für das Kontrastmittel) werden Sie auf der Liege in das CT geschoben. Der Kopf hat genügend Freiraum, der Untersuchungsraum ist hell, so dass auch Patienten mit Platzangst gut untersucht werden können. Zu Beginn der Untersuchung werden Sie aufgefordert, den Atem etwa 20 Sekunden anzuhalten, damit es keine Unschärfen der Bilder gibt. Die eigentliche Untersuchungszeit beträgt 2-4 Minuten. Beim Einfließen des Kontrastmittel werden Sie für einige Sekunden ein Wärmegefühl im ganzen Körper verspüren. Nach der Untersuchung können Sie auch ohne Begleitung den Heimweg antreten.

Ein niedriger Puls verbessert die Qualität der Röntgenbilder. Deshalb erhalten Sie bei einem Puls von mehr als 60 Schlägen pro Minute, ein Medikament, das den Herzschlag vorübergehend verlangsamt (Beta-Blocker). Ihre üblichen Medikamente nehmen Sie bitte normal ein, mit Ausnahme des Diabetesmedikamentes Metformin. Dieses darf 48 Stunden vor und nach der Untersuchung nicht eingenommen werden! Vor der Untersuchung ist eine Blutabnahme ist notwendig, um die Nieren- und Schilddrüsenfunktion zu prüfen, damit keine Komplikationen durch die Kontrastmittelgabe eintreten. Bei Jod- und Kontrastmittelallergie erhalten Sie vor der Untersuchung entsprechende Medikamente zur Vorbeugung gespritzt. Sie sollten am Untersuchungstag nur ein leichtes Essen zu sich nehmen, allerdings keinen Kaffee oder Coca Cola. Nach der Untersuchung sind keine Besonderheiten zu beachten.

Die weitere Behandlung richtet sich nach dem Untersuchungsbefund und wird mit Ihnen nach Auswertung in der Praxis besprochen.

Hier können Sie weitere » Details zu Ihrer Kardio-CT-Untersuchung [72 KB] erfahren.