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Wir prüfen und programmieren in unseren Praxen am Medizin Campus Erding und in Freising sämtliche Herzschrittmachertypen. Dazu gehören selbstverständlich die übliche Früh- und Dauernachsorge wie auch die Diagnostik und Behandlung von schrittmacherbedingten Problemen.

Implantationen von Schrittmachern sowie Aggregatwechel werden von Dr. Adler und Dr. Kopf im Klinikum Landkreis Erding in Kooperation mit der kardiologischen Abteilung (Chefarzt Prof. Dr. Emslander) durchgeführt.


Ein Herzschrittmacher oder Pacemaker (PM, englisch „der Schrittmacher“) ist ein elektrisches Gerät, das den Herzmuskel bei zu langsamem Herzschlag (Bradykardie) regelmäßig stimuliert und zur Kontraktion anregt. Er unterstützt also die natürlichen "Herzschrittmacher" - die Taktgeber des Herzens - den Sinus- und ggf. Atrioventrikularknoten.
Weitere Funktionen sind:
- Überbrückung von Leitungsstörung zwischen Vorhof und Kammer (getriggerte Stimulation)
- Anpassung der Schlagfolge an die Körperaktivität (frequenzadaptiver Schrittmacher)
- Vermeidung von Vorhofrhythmusstörungen, z. B. Vorhofflimmern
- Verbesserung der Pumpfunktion des Herzens bei Herzschwäche (Herzinsuffizienz) oder Linksschenkelblock » (Resynchronisationstherapie)

Herzschrittmacherfunktionen sind auch in » implantierbare Defibrillatoren (ICDs) integriert, weil nach Abgabe einer Elektroschocktherapie die Herzeigenaktionen häufig erst nach einer gewissen Pause wieder einsetzen.

Herzschrittmacher

Herzschrittmacher sind nach langen Jahren der technischen Verbesserung mittlerweile sichere und gut funktionierende Systeme, die die chronische Medikamentenbehandlung von langsamen Herzrhythmusstörungen praktisch überflüssig gemacht haben. Das Aggregat, im Volksmund oft fälschlicherweise als Batterie bezeichnet, besteht aus einer Lithium-Iod-Batterie und der Elektronik in einem gemeinsamen Gehäuse. Ein moderner Herzschrittmacher hat eine Funktionsdauer zwischen fünf und zwölf Jahren. Dann wird mit einem kleinen operativen Eingriff ein Aggregatwechsel durchgeführt.

Herzschrittmacher-Kontrolle

Informationen für unsere Patienten

Regelmäßige Schrittmacherkontrollen dienen der Optimierung der Schrittmacherfuntkion der echtzeitigen Erkennung von Fehlfunktionen.
Neben der Erstellung eines Ruhe-EKGs werden Daten des Schrittmachers über einen Abfragesonde ausgelesen und im Schrittmacherkontrollgerät analysiert. Der Zustand der Batterie, der Elektroden sovie die Programmierung werden überprüft, indem verschiedene Tests durchgeführt werden, die Sie eventuell als veränderten Herzschlag spüren können. Bei Fehlfunktionen des Schrittmachers oder Batterieerschöpfung kann ein Aggregatwechsel erforderlich sein.
Am Ende der Untersuchung erhalten Sie einen Eintrag in ihren Schrittmacherausweis sowie einen Ausdruck mit den aktuellen Parametern des Schrittmachers.
Bitte planen Sie für die Untersuchung 20 bis 30 Minuten ein, und bringen Sie unbedingt Ihren Schrittmacherausweis mit dem letzten Datenausdruck mit.


Herzschrittmacher-Implantation

Technik
Der Schrittmacher wird unter die Haut oder die Muskulatur im Bereich der rechten oder linken Brust unter dem Schlüsselbein implantiert. Die Verbindung des Herzschrittmachers mit dem Herzen wird über dünne isolierte Elektroden, die sogenannten Sonden hergestellt, wobei die Zahl der Sonden (1-3) von der Art der Rhythmusstörung abhängt. Die Sonde wird durch Punktion der Schlüsselbeinvene oder Aufsuchen einer kleinen Seitenvene mit ihrer Spitze bis in die rechte Herzkammer (bzw. rechte Vorkammer) vorgeschoben und anschließend mit dem Gerät verbunden. Zur korrekten Platzierung der Sonden ist eine Röntgendurchleuchtung erforderlich. Für den operativen Eingriff ist in der Regel keine Vollnarkose erforderlich. Zur Schmerzbekämpfung erhalten Sie eine lokale Betäubung und Beruhigungsmittel je nach Bedarf.

Komplikationen
Eine lebensgefährliche Komplikation ist in weniger als 1% der Operationen zu erwarten. Ungefährlichere Komplikationen sind in maximal 5% der Fälle zu erwarten, dazu gehören Bruch oder Fehllage durch Verrutschen der Elektrode, Infektion, Hautrötung, Blutung, durch die Elektrode verursachte Rhythmusstörungen, Verschluss der Schlüsselbeinvene durch Blutgerinnsel, Lungenembolie, Lufteintritt in den Brustkorb zwischen Brustwand und Lunge mit vorübergehendem Zusammenziehen der betroffenen Lunge. Weiterhin können ein technischer Defekt des Gerätes oder vorzeitige Erschöpfung der Batterie auftreten.

Hinweise für Patienten mit Herzschrittmachern

In Ausnahmefällen können von einigen Geräten ausgehende elektromagnetische Felder vorübergehende Störungen des Herzschrittmachers verursachen. Ursächlich hierfür können kleine aber starke Neodym-Eisen-Bor-Magneten sein, die beispielsweise auch in Namensschildern und Kopfhörern vorkommen. Anzeichen für eine mögliche Störung können Schwindel, Herzklopfen oder ein unregelmäßiger Puls sein. Sobald der Träger das entsprechende Gerät ausgeschaltet oder sich von der Störquelle entfernt hat, arbeitet ein Herzschrittmacher wieder normal.
Es wird empfohlen, beim Einkaufen die vorhandenen Diebstahlsicherungsanlagen hinter den Kassen und am Ein- und Ausgang zügig zu durchqueren und in dem Bereich nicht stehen zu bleiben. Beim Gebrauch von Mobiltelefonen empfiehlt das Bundesamt für Strahlenschutz einen Mindestabstand von 20 cm zum implantierten Schrittmacher, Schnurlos-Telefone gelten als unbedenklich. Folgende elektrische Geräte sollten etwa 15 bis 20 cm von einem Herzschrittmacher entfernt gehalten werden: Haartrockner, Rasierapparate, Lötkolben, Mobilfunkgeräte, Funksprechgeräte, Bohrmaschinen, Tischsägen, Lautsprecheranlagen, Heizkissen, Fernsteuerungen, Magnete.

Insgesamt treten jedoch nur selten Störungen auf - außer bei größeren Magneten, wie in Magnetmatten gegen Rückenschmerzen. Generell meiden sollten Herzschrittmacherträger die Magnetresonanztomographie (MRT). Röntgenröhren, auch die von Computertomographen sind dagegen unbedenklich.