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Herzkatheteruntersuchungen und Ballondilatationen (PTCA) werden von Dr. Schuffenhauer und Dr. Kopf im Klinikum Landkreis Erding (Abteilung Kardiologie, Dr. L. Bott-Flügel) und von Dr. Adler im Klinikum Freising (Abteilung Kardiologie, Dr. R. Brückl durchgeführt.

Die Koronarangiographie ist eine spezielle Röntgenuntersuchung, die eine genaue Darstellung der Herzkranzgefäße (Koronarien) ermöglicht. Damit können Ausmaß und Lokalisation eventueller Engstellen (Stenosen) bestimmt werden. Hierzu wird über einen Katheter Kontrastmittel in die Herzkranzarterien gespritzt und die Arterien werden einschließlich ihrer Nebenäste auf dem Röntgenbildschirm sichtbar gemacht.
Relevante Stenosen werden gegebenenfalls in gleicher Sitzung durch Ballondilatation (Percutane Transluminale Coronare Angioplastie, PTCA) mit oder ohne Stentimplanation beseitigt.
Die Koronarangiographie ist nach wie vor die genaueste Untersuchung zum Nachweis von Veränderungen der Herzkranzgefäße.

Informationen für unsere Patienten

Vor der Herzkatheteruntersuchung
Einige Tage zuvor werden die Laborwerte, insbeondere die Gerinnungsfaktoren bestimmt. Die Untersuchung bedarf ansonsten meist keiner besonderen Vorbereitung. 4 Stunden vor der Untersuchung sollten Sie nichts mehr essen und nur schluckweise etwas Wasser trinken, falls gewünscht. Ihre Medikamente sollten Sie wie gewohnt einnehmen. Änderungen der Medikamenteneinnahme werden wir mit Ihnen im Vorfeld besprechen (Marcumar, Diabetesmedikation).

Koronarangiographie
Bei der Koronarangiographie werden die Herzkranzgefäße mit Hilfe von Kontrastmittel im Rahmen einer Röntgenuntersuchung dargestellt. Die Herzkatheteruntersuchung erfolgt in der Regel durch Punktion der rechten Leistenarterie, seltener auch über eine Armarterie.
Nach der Vorbereitung (Auflegen auf den Untersuchungstisch, Desinfektion der Punktionsstelle, Anlegen eines EKGs zur ständigen Überwachung, Abdecken mit sterilen Tüchern) wird eine örtliche Betäubung vorgenommen. Dann wird die Arterie mit einer Nadel punktiert und ein kleines Plastikröhrchen (Schleuse) eingelegt. Durch dieses wird der Herzkatheter über die Hauptschlagader in den Anfangsteil der linken/rechten Herzkranzarterie eingeführt. Über den Katheter wird nun ein jodhaltiges Kontrastmittel eingespritzt, das sofort mittels Röntgenstrahlen sichtbar gemacht wird. Alle Aufnahmen werden digital gespeichert. Die Untersuchung dauert ohne Vorbereitung ca. 15 Minuten. Nach Entfernen des Katheters und der Schleuse wird die Punktionsstelle für ca. 10 Minuten abgedrückt und anschließend mit einem Sandsack beschwert. Nach etwa 6 Stunden, die ersten 3 Stunden mit Bettruhe, und einer abschließenden Untersuchung können Sie die Klinik verlassen. Sie dürfen jedoch nicht selbst ein Fahrzeug führen.
Zu Hause sollten Sie zur Schonung der Leiste für mindestens 3 Tage schweres Heben und Tragen, Radfahren oder vergleichbare körperliche Belastungen vermeiden. Mit Komplikationen ist gewöhnlich nicht zu rechnen, trotzdem erhalten Sie eine Telefonnummer für Notfälle. Bei Bedarf können Sie am nächsten Tag unangemeldet unsere Praxis in Erding oder Freising aufsuchen.

Ballondilatation (PTCA) und Stentimplantation
Werden bei der Koronarangiographie relevante Engstellen/Verschlüsse der Herzkranzarterien gefunden, erfolgt in der Regel in gleicher Sitzung eine Aufdehnung dieser Bereiche (Ballondilatation). Nach Vorschieben eines Führungsdrahtes über die Engstelle in die Peripherie des Gefäßes wird ein Ballonkatheter in der Stenose platziert und aufgeblasen. Meistens wird anschließend zur Stabilisierung der Gefäßwand eine Gefäßstütze (Stent) oder auch mehrere implantiert. Dadurch ist der freie Blutfluss wieder hergestellt.
Im Unterschied zur Koronarangiographie ohne PTCA bleiben Sie zur Überwachung über Nacht in der Klinik. Bis der Stent in der Gefäßwand komplett eingeheilt ist, muss in Abhängikeit von der Art des eingesetzten Stents (unbeschichtet oder beschichtet) für 1-12 Monate eine spezielle Medikamentenkombination zur Blutverdünnung eingenommen werden. Wie lange genau diese kombinierte Blutverdünnung notwenig ist, können Sie Ihrem Stentpass entnehmen, den wir Ihnen aushändigen.
Da es im Stentbereich zu einer erneuten Einengung kommen kann, was dann meist innerhalb der ersten 3-6 Monate geschieht, empfehlen wir in diesem Zeitraum eine wiederholte kardiologische Kontrolle mit Durchführung eines Belastungs-EKGs. Gegebenenfalls ist ein nochmaliger Eingriff notwendig.