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Das EKG (Elektrokardiogramm) gehört zur Basisdiagnostik in der Kardiologie. Dabei wird der Erregungsablauf von elektrischen Strömen durch das schlagende Herz aufgezeichnet. Es wird über am Körper angebrachte Elektroden abgeleitet und liefert Informationen über Herzrhythmus und Herzstrukturen.

Es gibt 4 wichtige EKG-Untersuchungen:
- Ruhe-EKG
- Belastungs-EKG (Ergometrie)
- » Langzeit-EKG und
- EKG mit » Event-Recorder

Ruhe-EKG

Die Untersuchung findet im Liegen mit freiem Oberkörper statt. Die vom Herzen ausgehenden elektrischen Impulse werden mit 10 Elektroden abgeleitet und auf einem Monitor in Form von Kurven sichtbar gemacht. Das EKG gibt uns wichtige Informationen über den Herzrhythmus (Herzrhythmusstörungen) sowie über mögliche krankhafte strukturelle Veränderungen, z.B. Herzinfarkt, Herzmuskelverdickung und Entzündungen.

Belastungs-EKG - Ergometrie

Da einige krankhafte Veränderungen am Herzen erst unter körperlicher Belastung auffallen, muss in vielen Fällen neben einem Ruhe-EKG auch ein Belastungstest durchgeführt werden.
Diese Belastungsuntersuchung erfolgt an einem Fahrradergometer. Unter stufenweiser Zunahme der Belastung wird Ihre individuelle Belastbarkeit unter Aufzeichnung von EKG, Blutdruck und Puls ermittelt. Dabei entsprechen 25-50 Watt normalem Gehen, 75 Watt zügigem Gehen und Treppensteigen, 100 Watt Schwimmen und langsamem Radfahren und 125-150 Watt Joggen und schnellem Radfahren.
Dadurch können wir unter Belastungsbedingungen auftretende Durchblutungsstörung des Herzmuskels oder belastungsinduzierte Herzrhytmusstörungen erkennen sowie auch die Wirksamkeit einer medikamentösen Blutdruckeinstellung einschätzen.
Während der Belastungsuntersuchung stehen Sie unter ständiger Überwachung. Bei eventuell auftretenden Beschwerden wie Luftnot, Brustschmerzen oder Schwindel aber auch bei krankhaften Veränderungen der Blutdruckwerte oder der Herzstromkurve wird die Belastungsuntersuchung vorzeitig abgebrochen.

Wir empfehlen, zu dieser Untersuchung flache Schube und bequeme Kleidung zu tragen (Dauer der Untersuchung ca. 20 Minuten).


Herzrhythmusstörungen können wir allerdings nur dann erkennen, wenn sie während der Ableitung des EKGs auftreten. Dies ist bei anfallsweise auftretenden Herzrhythmusstörungen (paroxysmales Vorhofflimmern oder AV-Knoten-Reentry-Tachykardie), häufig nicht der Fall. Deshalb führen wir bei Verdacht auf eine solche Herzrhythmusstörung ein » Langzeit-EKG durch.

Eine Alternative zum Belastungs-EKG ist die » Belastungs-Echokardiographie (Stress-Echokardiographie). Dies ist eine Ultraschalluntersuchung des Herzens unter gleichzeitiger Steigerung der Herzarbeit, wobei vor allem Kontraktionsstörungen durch verengte Herzkranzgefäße feststellbar sind.